Wunschlos glücklich? Schade eigentlich
Kinder können großartig wünschen. Sie wünschen sich das Unmögliche. Und manchmal wird es möglich. Wir Erwachsene haben das verlernt.
"Ich bin wunschlos glücklich", sagen Menschen manchmal, wenn sie zufrieden sind. Als wäre das etwas Erstrebenswertes. Als wäre ein Leben ohne Wünsche das Ziel.
Wunschlos glücklich? Schade eigentlich.
Wünsche sind der Motor unserer Entwicklung. Sie zeigen uns, wo wir hinwollen. Sie geben unserem Leben Richtung. Sie sind der Kompass, der uns führt.
Warum wir aufhören zu wünschen
Irgendwann haben wir gelernt, dass Wünsche gefährlich sind. Dass wir enttäuscht werden könnten. Dass es besser ist, sich nicht zu viel zu wünschen. Dass wir "realistisch" bleiben sollten.
Und so haben wir angefangen, unsere Wünsche klein zu machen. Sie abzuschneiden. Sie anzupassen an das, was "machbar" erscheint. Wir haben aufgehört, groß zu träumen.
Die Kraft des Wünschens
Aber Wünsche sind nicht gefährlich. Sie sind lebendig. Sie zeigen uns, was in uns steckt. Was sich entfalten möchte. Was gelebt werden will.
Wenn wir uns erlauben zu wünschen - wirklich zu wünschen, ohne uns zu begrenzen - dann öffnen sich Türen. Dann beginnen wir, uns zu bewegen. Dann wird Leben spürbar.
Deine Wünsche zeigen dir, was in dir leben möchte.
Wie wir wieder wünschen lernen
Erlaube dir, zu wünschen wie ein Kind. Ohne zu fragen, ob es machbar ist. Ohne zu berechnen, ob es realistisch ist. Einfach wünschen.
- Was würdest du dir wünschen, wenn alles möglich wäre?
- Wie würde dein Leben aussehen, wenn alle Grenzen fielen?
- Wovon träumst du, wenn niemand zusieht?
Und dann: Nimm diesen Wunsch ernst. Nicht als Fantasie, sondern als Wegweiser. Als Hinweis darauf, was in dir leben möchte.
Was wünschst du dir? Wirklich?
Deine Kathrin
#glücküberzweifel #träumegroß