Über Gewohnheiten und das Verlassen der Komfortzone
Wir alle haben sie: Gewohnheiten, die uns gut tun. Und solche, die uns schwächen. Uns ihnen liebevoll zuzuwenden, ist ein erster Schritt in die Veränderung.
Liebe Gewohnheit, heute hast du keine Chance
Neue Gewohnheiten zu etablieren kann Angst machen. Da bleiben wir doch lieber in unserer Komfortzone sitzen und meckern mit uns, weil wir es wieder einmal nicht geschafft haben.
Aber was wäre, wenn wir der ungeliebten Gewohnheit liebevoll begegnen könnten? Wenn wir sie würdigen für das, was sie für uns getan hat – bevor wir sie gehen lassen?
Auf der Heldenreise ist das der Schritt, in dem du dich deinen tief verwurzelten Blockaden stellst.
Eine geführte Meditation
Nimm dir einen Moment Zeit. Setz dich bequem hin, schließe die Augen und atme dreimal tief ein und aus.
Begegnung mit deiner ungeliebten Gewohnheit:
Stell dir vor, deine ungeliebte Gewohnheit sitzt dir gegenüber. Wie sieht sie aus? Welche Form hat sie? Welche Farbe?
Frage sie: "Was wolltest du für mich tun?" "Wie hast du mir gedient?"
Höre zu. Ohne zu urteilen. Nimm wahr, was kommt.
Bedanke dich bei ihr. Sag ihr: "Danke, dass du für mich da warst. Aber jetzt ist es Zeit, dass wir getrennte Wege gehen."
Stell dir vor, wie sie sich langsam auflöst. Wie ein Nebel, der sich im Morgenlicht verzieht.
Atme dreimal tief ein und aus. Öffne langsam die Augen.
Der nächste Schritt
Nach dieser Begegnung kannst du einen Schritt weitergehen: Schreibe in dein Notizbuch, was du erlebt hast. Was hat dich überrascht? Was hast du gelernt?
Und dann: Welche neue Gewohnheit möchtest du einladen? Wie sieht sie aus? Wie fühlt sie sich an?
Beginne klein. Ganz klein. Wenn du jeden Tag nur 2 Minuten meditierst, ist das besser als gar nicht. Wenn du nur 5 Minuten spazieren gehst, ist das ein Anfang.
Kleine Schritte. Konsequent gegangen. Das ist der Weg.
Deine Kathrin
#glücküberzweifel #momentesucherin